Interviews

Zahnarzt Milan Stojanovic:
«Die Compliance ist fantastisch»

Kriens, 22. Oktober 2012 – Sichtlich kaum Braunverfärbungen der Zähne, ausbleibende Geschmacksirritationen und das bei der vollen Wirkung von Chlorhexidin: Milan Stojanovic, Zahnarzt im oberaargauischen Niederbipp, schwört auf die CHX-Therapien mit CURASEPT ADS®.

Zahnarzt Milan Stojanovic: «Die Compliance ist fantastisch»

Dr. med. dent. Milan Stojanovic: «Patientinnen und Patienten erleiden keinen zusätzlichen Knochenverlust, die Taschentiefe nimmt also nicht weiter zu.»

Herr Dr. Stojanovic, in welchen Situationen greifen Sie zu CURASEPT ADS®?
Die Chlorhexidin-Therapie CURASEPT ADS® kommt im gesamten Spektrum der Zahnmedizin bei Patientinnen und Patienten jeden Alters und durch alle Prophylaxebedürfnisse zum Einsatz – bei Kindern mit orthodontischen Apparaten, bei erwachsenen Parodontitis-Patienten und bei älteren Klienten zusätzlich als Schutz und Prophylaxe.

Und wie häufig?
Anfänglich setzten wir CURASEPT ADS® nur zögerlich ein, heute ist es die Standard-Behandlung gerade bei Kindern mit festsitzenden kieferorthopädischen Apparaturen und nach chirurgischen Eingriffen bei fortgeschrittener Parodontitis.

Welche Ergebnisse erzielen Sie mit der CHX-Therapie CURASEPT ADS®?
Bei Kindern mit kieferorthopädischen Apparaturen erreichen wir durch den Einsatz von CURASEPT ADS® jeweils eine wertvolle Stabilisierung der Gingiva-Situation samt Optimierung der Mundhygiene: Das Zahnfleisch genest und wird straffer; die Blutungen hören auf. Patienten im Erwachsenenalter, wo Blutungen ohnehin ein Kardinalssymptom darstellen, realisieren selbst, wie sich das Zahnfleisch beruhigt. Sie fühlen sich zu verbesserter Zahnhygiene ermuntert und zeigen sich erfreut über ihre neu gewonnene Mundgesundheit.

Wie äussert sich das? Erhalten Sie Komplimente?
Zahlreich. Wir haben unglaublich nette Patienten, die sich aufrichtig bedanken – mit Gipfeli für die Belegschaft der Praxis, mit Blumen, mit selbstgebackenen «Chrömli». Und nicht selten besorgt der Patient in der Folge Produkte aus der CURASEPT ADS®-Linie gleich für die ganze Familie...

Sie verkaufen CURASEPT ADS® wie Zahnpasta oder Zahnbürsten? Braucht es für CURASEPT ADS®, immerhin eine Chlorhexidin-Spülung, nicht zunächst eine Diagnose?
Ja, sicherlich braucht es eine Diagnose und eine Indikation zum Einsatz von CHX. Wir klären jedoch die Patienten dahingehend auf und betonen, dass vor allem die 205/705 Produkte auch auf längere Zeit und im täglichen Gebrauch eingesetzt werden können. Da liegt es dann auf der Hand , dass der Rest der Familie das Produkt auch anwendet. Das Schöne an solchen Situationen ist, dass das Resultat und die Effekte auch bei allen Familienmitgliedern zu beobachten sind.

Und wie ist das Ergebnis zahnmedizinisch ausgedrückt?
Eine parodontale Behandlung mit CURASEPT ADS® in Kombination mit hygienischen oder chirurgischen Massnahmen bewirkt eine Stabilisierung, die wir im Recall immer wieder feststellen können. Patientinnen und Patienten erleiden keinen zusätzlichen Knochenverlust, die Taschentiefe nimmt also nicht weiter zu.

Kritiker dürften die Frage stellen, was zuerst wirkt: die mechanische Therapie oder die chemische? Und ob das Resultat nicht auch mit anderen Produkten das gleiche wäre?
Aufgrund wissenschaftlicher Studien wissen wir: Reines CHX wirkt, hat aber die bekannten Nebenwirkungen wie Braunverfärbungen der Zähne und Geschmacksirritationen. In CURASEPT ADS® dagegen wirkt Chlorhexidin dank dem Anti Discoloration System ADS® ohne Verfärbungen. Jeder, der sich schon einmal einer CHX-Therapie unterziehen musste weiss, wie unangenehm Geschmacksveränderungen sind. Unsere Patienten empfinden die Behandlung mit CURASEPT ADS® subjektiv als besser – aber mit dem gleichen klinischen Resultat.

Ist als Fazit die Compliance Ihrer Patientinnen und Patienten besser als bei Therapien mit reinem Chlorhexidin?
Dank ADS® ist die Zusammenarbeit mit dem Zahnarzt phantastisch. Patienten, die bei Therapien mit reinen CHX nach zwei, drei Tagen Verfärbungen feststellen und sich davor ekeln, setzten die Therapie häufig ab. Bei CURASEPT ADS® dagegen stellen wir fest: Die Compliance ist massiv besser. Die Patienten merken, dass die Therapie anschlägt. Begeistert arbeiten sie mit...

...und bleiben in der Folge ihrem Zahnarzt treu...
...wofür wir ihnen ein «Kränzli winden». Die Abstufung der CHX-Konzentration in den CURASEPT ADS®-Produkten von 0,05 bis 1,0 Prozent spielt dabei übrigens eine wichtige Rolle. Ob als Zahnpasta oder als Spüllösung: Das System ermöglicht gezielte Therapien je nach Schweregrad des notwendigen zahnärztlichen Eingriffs und dem Zustand der Mundgesundheit der Patienten, je nach Tiefe der Taschen, dem fokalen Fortschritt einer Parodontitis oder Periimplantitis sowie der Notwendigkeit von Implantaten, Brücken oder Kronen. Dank der unterschiedlichen Konzentrationen erzielen wir auch auf lange Sicht gute Erfolge, wie wir auch an der Anzahl verkaufter Produkte ersehen können. Und mit dem CHX-Mundspray wurde erst kürzlich eine Produkte-Lücke gerade für mobile Menschen in Beruf und Freizeit geschlossen.

Eine In-vitro-Studie stellt die Wirksamkeit von CURASEPT ADS® in Frage und postuliert, dass das Anti Discoloration System auf der Basis von Vitamin C das gewünschte Anhaften von Chlorhexidin an den Zähnen verhindere. Wie sehen Sie das bei Ihrer Arbeit, sozusagen in vivo?
Was im Reagenzglas funktioniert, erscheint in der Praxis nicht selten in einem anderen Licht – und umgekehrt. Die Wirksamkeit von CURASEPT ADS® in der Praxis ist belegt. Und Studien von Cortellini, Basso und Bernardi haben gezeigt, wie gut CURASEPT ADS® wirkt, und das sind alles In-vivo-Studien, also Studien an wirklichen Patienten und keine Laborsituationen. Und wie gesagt, für unsere allgemeine zahnärztliche Praxis steht der praktische Aspekt des ADS®-Systems im Vordergrund – und es funktioniert.

Danke für das Gespräch, Dr. Stojanovic.

Dr. med. dent. Milan Stojanovic, 47, studierte Zahnmedizin in Bern und führt seit 1996 eine Zahnarztpraxis in Niederbipp BE. Der General practitioner und örtliche Schulzahnarzt leitet den zahnärztlichen Notfalldienst Oberaargau, lehrte über zehn Jahre an der Berufsschule für Dentalassistentinnen BSDA Bern und steht als Referent für eCligner-Schienen osteuropaweit im Einsatz. Seine Kundenkartei umfasst rund 8000 Patientinnen und Patienten im Altersdurchschnitt von zirka 40 Jahren. Interview und Bild: Serge Hediger

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